15.01.2010 Carola Bauckholt: Instinkt (Neue Zeitschrift für Musik)
...Höhepunkt der CD ist das Titelstück „Instinkt“ (2007-2008). Darin fokussierte Bauckholt den wundersamen Gesang von Schlittenhunden, erweitert um Polarfuchs, Wale und Seelöwen – mit den Vokalisten der Schola Heidelberg als kongenialen Interpreten, von sonorem Stimmknarren bis zu emphatischen Aufschwüngen. Selten kommt „Neue Musik“ so unverkrampft und so betörend sinnlich daher, ohne im Geringsten plakativ zu sein.
Egbert Hiller in: NZfM Jan/Feb 2010
27.03.2009 Lachenmann: Les Consolations (Bayerischer Rundfunk)
... Die Aufnahme mit der Schola Heidelberg und dem WDR Sinfonieorchester unter Johannes Kalitzke ist der Höhepunkt der Doppel-CD...[ mehr ... ]
26.02.2009 Lachenmann: Les Consolations (www.klassik.com)
... Es ist frappierend, wie sich in der wiederum von Kalitzke geleiteten Interpretation durch die stimmlich überragende, bisweilen auch höchst virtuos agierende Schola Heidelberg und das WDR Sinfonieorchester die verschiedenen Schichten – Stimmlaute, Sprache, Instrumentalklänge, Geräuschebenen und perkussive Aktionen – durchdringen und gegeneinander verschieben. ...[ mehr ... ]
10.10.2008 Gérard Grisey (diapason)
Les membres de la Schola Heidelberg, tous excellents individuellement, semblent se jouer des difficultés de la partition: c'est frais, cela respire, on croirait qu'ils improvisent ce que le compositieur a su fixer sans le figer...[ mehr ... ]
26.09.2008 Gérard Grisey (www.musicalcriticism.com)
Schola Heidelberg here takes on the performance, conducted by Walter Nußbaum. Their repertoire ranges from ancient music to the commissioning of contemporary music from composers such as Helmut Lachenman, and they boast a masterery of the myriad vocal techniques required of these collective poles. That range is on generous display here and you get a sense of their relishing the opportunity to exercise it. The delirious swirl of the music admits the listener of many musical reminisces, traversing a span of different spheres of the mind of its anonymous incipient – a growling, electronically generated voice, a tape part generated at IRCAM, at play throughout with the human voices of the ensemble.[ mehr ... ]
01.09.2008 Gérard Grisey (www.musicalpointers.co.uk)
...The whole CD production is very meticulous; the singers transcend beyond the audible, and their energy and commitment in this work slices through our speakers, inviting us to imagine-- to see, not just to hear...[ mehr ... ]
31.08.2008 Gérard Grisey (Sunday Times)
Gérard Grisey, who died a decade ago, is known as a crucial figure in the development of spectral music, which derives its shapes and colours from the analysis of wave forms. ... Thus, Le Temps et l’écume (1989) is a captivating study of live and electronic sounds, and Les Chants de l’amour (1984), for 12 voices, is a 28-section panoply of sounds and phrases united by the theme of love. Both works are beautifully performed.[ mehr ... ]
29.08.2008 Gérard Grisey (Neue Zürcher Zeitung)
Diesen Schnittpunkt zwischen Mensch und Maschine spricht Grisey auch in «Les chants de l'amour» für 12 Stimmen und Tonband an. Der Satz «I love you» gibt nicht nur das phonetische Material gewisser Abschnitte her, sondern bildet mit seinen Formanten auch die Basis für die Gesamtform. Hörbar ist jedoch nicht die hochkomplizierte Struktur, sondern es sind die Laute, die erotischen Geräusche, einzelne Wörter wie «Tristan», welche die Schola Heidelberg mit grosser affektiver Bandbreite darbietet.[ mehr ... ]
15.08.2008 Gérard Grisey (The Guardian)
The music Gérard Grisey composed in the 15 years or so before his sudden death in 1998 at the age of 52 is some of the most remarkable of the last decades of the 20th century. ... Grisey's ability to push his music into expressive regions that few other composers of his generation have ever reached is also demonstrated in Le Temps et L'Ecume, in which the rich terracing of Grisey's spectral harmonies produces a fabulous interplay of live and synthesised sounds. It's a disconcerting, thrilling work, and like so much of Grisey's music it's uniquely personal.[ mehr ... ]
18.07.2008 Gérard Grisey (www.musikansich.de)
Bei Les Chants de l’Amour für 12 Stimmen und Tonband liefert die Formel ‚I love you’ das rhyhtmische, dynamische und auch melodische Gerüst für die 28 Abschnitte, die auf einer asemantischen Kunstsprache und literarischen Texte in 22 Sprachen beruhen. ... Die Ausführenden verdienen höchstes Lob sowohl für die handwerkliche Perfektion, mit der sie die hochschwierige Musik ausführen, wie auch die Musikalität und Hingabe, mit der sie musizieren... Und die von Walter Nussbaum geleitete Schola Heidelberg macht aus den Liebesgesängen ein sinnliches Erlebnis.[ mehr ... ]
08.05.2008 Gérard Grisey (Wiener Zeitung)
Ein großes Liebeslied(hen) Kleinste Sprachbausteine, Namen berühmter Liebender von Romeo bis Isolde sowie Liebes-Worte verarbeitete Gerard Grisey (1946–1998) in seinem Liederzyklus "Les Chants de l’Amour" für zwölf Stimmen und Tonband. Die Schola Heidelberg agiert dabei von Flüstern bis zu Obertonsingen eindrucksvoll virtuos... Eine beglückende CD.
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27.07.2001 Pressestimmen zu Helmut Lachenmann (KAIROS)
Helmut LachenmannFono Forum (August 2001)
... Die Sprach-Laut-Akrobaten der Schola Heidelberg horchen die Existenz-schwangeren Verse der "Consolations" (1967/68) nach allen Regeln moderner Vokalkunst aus.
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05.07.2001 Pressestimmen zu Nuits-Weiss wie Lilien (BIS)
WDR 3 Hörproben (Sendemanuskript 05.07.2001)... [D]a gibt es eine fabelhafte Interpretation Nuits... von Iannis Xenakis ... mit einer solchen rhythmischen und klanglichen Perfektion dargeboten, dass man keinen Moment an dem tieferen Sinn dieses Komponierens zweifelt ...
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01.07.1997 Pressestimmen zu René Leibowitz (DIVOX)
René Leibowitz: Chamber MusicDie Zeit (02.08.1996)
... Zu danken ist sie dem Dirigenten Walter Nußbaum, der mit seinem ensemble aisthesis seit Jahren unermüdlich für Leibowitz eintritt und ein besonders kongeniales Verhältnis zu dessen Musik beweist.
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