10.09.2011 SCHOLA HEIDELBERG beim Musikfest Berlin
„Höre!“ Die menschlichen Sinne und das Denken aufwecken wollte Luigi Nono mit seinem 2 ½ stündigen Werk, bei dem die Musik sich um die Zuhörer/innen herumwebt. Die Mitwirkenden sind in vier Gruppen um das Publikum herum aufgestellt, womit Nono eine faszinierende, fein abgestufte Raumwirkung erzielt. Die Texte, die Nono zusammen mit seinem Freund, dem Philosophen Massimo Cacciari zusammengestellt hat, reichen von Aishylos bis Walter Benjamin und werden dekonstruiert und in Klänge aufgelöst. - Mit Luigi Nono’s epochalem Werk „Prometeo“, seiner „Tragödie des Hörens“, ist die SCHOA HEIDELBERG am kommenden Wochenende Gast des Musikfest Berlin. Vokalensemble, Vokal- und Instrumentalsolisten, Klangregie (André Richard) und zweite Dirigentin (Matilda Hofman) sind dieselben wie in den beiden Aufführungen bei den Salzburger Festspielen im Juli dieses Jahres. Erster Dirigent in Berlin ist Arturo Tamayo, das Orchester des Festspielhauses Berlin übernimmt die groß besetzten Instrumentalpartien.
Konzerte: 16./17. September 2011 Kammermusiksaal Philharmonie Berlin
Konzerteinführung: jeweils 18.30 Uhr
Elin Rombo , Silke Evers Sopran
Susanne Otto, Noa Frenkel Alt
Hubert Mayer Tenor
Caroline Chaniolleau,
Mathias Jung Sprecher
Instrumentalsolisten des Ensemble Modern
Schola Heidelberg
Konzerthausorchester Berlin
Experimentalstudio des SWR
André Richard Leitung Klangregie | Künstlerische Koordination
Matilda Hofman Dirigentin (II)
Arturo Tamayo Dirigent (I)
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