25.01.2011 SCHOLA HEIDELBERG bei der Biennale Salzburg

Dieter Schnebel, der 2011 seinen 81. Geburtstag feiert, wird bei der Salzburg Biennale diesen Jahres geehrt. Unter diesem Zeichen steht auch das Konzert, das am 17. März 2011 in Heidelberg und am 19. März 2011 in Salzburg, beide Male in einer „Christuskirche“ stattfinden wird.
Schnebels Komposition AMN, in welcher er Lautierungs-Vorgänge systematisch erkundete und sich aus tiefer Spiritualität heraus mit dem Tod seiner ersten Frau auseinandersetzt, steht auf dem Programm der SCHOLA HEIDELBERG. Auch ein neues Werk von Dieter Schnebel, das von der Biennale Salzburg für die SCHOLA HEIDELBERG in Auftrag gegeben wurde, wird am 19. März in Salzburg erstmals erklingen. Uraufgeführt werden soll ebenfalls eine Komposition des Österreichers Klaus Lang, der u.a. Beat Furrer als einen seiner wichtigsten Lehrer bezeichnet. Dessen „Psalm“ wie auch Helmut Lachenmanns Consolation I wird Teil des Programms sein, in dem mit Werken von Franz Schubert und Gustav Mahler
auch die Klammer zur Tradition gezogen wird. Das Heidelberger Publikum wird in dem Konzert am 17. März 2011 in der Christuskirche Ausschnitte der beiden neuen Werke zu hören bekommen.

17. März 2011, Heidelberg
SCHOLA HEIDELBERG, Leitung: Walter Nußbaum
(Programm siehe 19. März 2011 ohne UA)

19. März 2011, Salzburg Biennale
SCHOLA HEIDELBERG, Leitung: Walter Nußbaum
Programm:
Arnold Schönberg, aus op.27, 1.-3.
Dieter Schnebel, AMN
Alban Berg, Choral "Es ist ein Reis entsprungen"
Dieter Schnebel, "Behütet". Psalm 121. Uraufführung am 19. März bei der Biennale Salzburg
Franz Schubert, "Wehmut" D 825,1 für 4 Männerstimmen
Anton Webern, "Entflieht auf leichten Kähnen"
Franz Schubert, Gesang der Geister über den Wassern D 538 für 4 Männerstimmen
Gustav Mahler/bearb.Gottwald, "Die zwei blauen Augen"
Helmut Lachenmann, Consolation II
Klaus Lang, neues Stück UA bei der Biennale Salzburg
Beat Furrer, Psalm
Arnold Schönberg, "De profundis"

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