CD: Gérard Grisey

CD: Gérard Grisey

Gérard Grisey:
Le Temps et l'Ecume
Les Chants de l'Amour

Ensemble S
WDR Sinfonieorchester Köln
Emilio Pomárico, Leitung

SCHOLA HEIDELBERG
Roland Breitenfeld, Klangregie
Walter Nußbaum, Leitung

KAIROS 2008


diapason d'or - Oktober 2008

Liebeslieder in der Neuen Musik – ja, die gibt’s. Einige der berührendsten davon hat der Franzose Gérard Grisey (1946–1998) geschrieben. Der Spektralist, der „nicht mit Noten, sondern mit Tönen“ komponierte, der den Klang als Lebewesen betrachtete und die Zeit als dessen Atmosphäre, eroberte in seinem Schaffen der Musik eine metaphysische Dimension zurück. Auch mit seinen „Chants d’Amour“ für zwölf Stimmen und Tonband (1984), die hier von der Schola Heidelberg eindrucksvoll realisiert werden. Ins Zentrum der Lieder stellte Grisey einen Gedanken zur Gemeinsamkeit zwischen Musik und Liebe: Durch beide entdecke und erfahre der Mensch die Zeit. (Kairos)

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